WebP vs PNG vs JPG: Welches Format solltest du verwenden?

Drei Formate, drei verschiedene Aufgaben. So unterscheiden sich WebP, PNG und JPG wirklich – bei Komprimierung, Transparenz und Unterstützung – plus eine einzeilige Regel, die die Wahl fast immer richtig trifft.

Aktualisiert am 22. Mai 2026

Die kurze Antwort

Verwende JPG für Fotografien, PNG, wenn du Transparenz oder pixelgenaue Schärfe brauchst, und WebP, wenn du die kleinste Datei fürs Web willst und dein Publikum moderne Browser nutzt. Der Rest dieser Anleitung erklärt das Warum, damit du sicher entscheiden kannst, wenn die einfache Regel nicht passt.

Wie jedes Format komprimiert

JPG verwendet verlustbehaftete Komprimierung, die auf natürliche Bilder abgestimmt ist: Es verwirft Details, die dein Auge wahrscheinlich nicht bemerkt, und erreicht so kleine Dateien mit sanften Verläufen, aber ohne Transparenz. PNG ist verlustfrei – es gibt jeden Pixel exakt wieder und unterstützt einen Alpha-Kanal für Transparenz, was es ideal für Logos, Screenshots und Grafiken mit harten Kanten macht, allerdings auf Kosten größerer Dateien bei Fotos. WebP ist der Neuling, der beides kann: Es bietet einen verlustbehafteten Modus, der JPG bei ähnlicher Qualität typischerweise um 25–35 % schlägt, und einen verlustfreien Modus mit Transparenz, der PNG meist übertrifft.

Transparenz und Kanten

Wenn irgendein Teil deines Bildes durchscheinend sein muss, fällt JPG aus – es hat keinen Alpha-Kanal und füllt Transparenz mit Weiß. PNG und WebP unterstützen beide Transparenz. Für scharfen Text, UI-Elemente und Illustrationen in flächigen Farben halten PNG und verlustfreies WebP die Kanten gestochen scharf, während JPG schwache Halos (Komprimierungsartefakte) um kontrastreiche Linien einführt.

Browser- und App-Unterstützung

JPG und PNG sind universell – jeder Browser, jedes Betriebssystem und jede App der letzten zwei Jahrzehnte öffnet sie. WebP wird von allen aktuellen großen Browsern unterstützt, aber du kannst trotzdem auf ältere Software, manche E-Mail-Clients oder Altsysteme stoßen, die es nicht erkennen. Das ist der Hauptgrund, einen JPG- oder PNG-Ersatz bereitzuhalten, wenn Kompatibilität wichtiger ist als die letzten paar Kilobyte.

Ein praktischer Entscheidungsablauf

  • Foto fürs Web, modernes Publikum? WebP (verlustbehaftet).
  • Foto, das überall geöffnet werden muss? JPG.
  • Logo, Icon, Screenshot oder irgendetwas mit Transparenz? PNG, oder verlustfreies WebP, wenn die Größe zählt und die Unterstützung in Ordnung ist.
  • Druck- oder Archivoriginal? Bewahre eine verlustfreie Kopie auf (PNG oder das Original).

Was auch immer du entscheidest: Mit einem privaten Konverter im Browser wechselst du in Sekunden zwischen allen drei Formaten – und wenn eine Datei nur kleiner werden soll, ohne das Format zu wechseln, ist ein spezieller Komprimierer das bessere Tool.

Schnelle Schritte

  1. 1Wähle dein Zielformat je nach Aufgabe: WebP für kleine Webbilder, JPG für universelle Fotos, PNG für Transparenz oder scharfe Grafiken.
  2. 2Öffne den Bildformat-Konverter und zieh deine Datei hinein; wähle das oben festgelegte Format.
  3. 3Konvertiere und lade herunter. Alles läuft lokal in deinem Browser, das Bild wird also nie hochgeladen.

Häufig gestellte Fragen

Meistens, aber nicht immer. WebP schlägt JPG und PNG bei den meisten Fotos und Grafiken, doch ein paar Bilder komprimieren als JPG besser. Der zuverlässige Weg, das herauszufinden, ist zu konvertieren und die Dateigrößen zu vergleichen – das dauert nur einen Moment.

Ja. JPG hat keine Transparenz, daher werden alle transparenten Bereiche zu einer Volltonfarbe (meist Weiß). Wenn du Transparenz erhalten musst, konvertiere stattdessen in WebP oder bleib bei PNG.

Für Webbilder, die auf moderne Browser abzielen, ist WebP eine ausgezeichnete Standardwahl. Bleib bei JPG oder PNG, wenn eine Datei in älterer Software, E-Mail-Clients oder Systemen geöffnet werden muss, die WebP möglicherweise nicht unterstützen.

In dieser Anleitung verwendete Tools

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